Songtexte 5

Corrida, 1983
















La Corrida (Opening)

(instrumental)



Oh Miguel

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger


 Dort in den dunklen Straßen am Hafen

Dort wo dich keiner fragt, wer du bist

Dort ist kein guter Platz um zu leben

Wenn man ein kleiner Junge noch ist

Er hieß Miguel, das Kind von der Straße

Und seine Eltern gab es nicht mehr

Aus einem Heim ist er fort gelaufen

Und hat so oft die Worte gehört


Oh Miguel, oh Miguel

Oh Miguel, oh Miguel

Was du tust, das ist schlecht

Du kommst niemals zurecht

Alle sahen den Zorn

Dort in seinem Gesicht

Doch die Tränen bei Nacht

Nein, die sahen sie nicht


Einmal bei den barmherzigen Schwestern

Da sagten sie ihm, Gott liebt dich sehr

Er schrie: ich habe durst und hab' Hunger

Wo war denn euer Gott nur bisher?


Oh Miguel, oh Miguel

Oh Miguel, oh Miguel

Was du tust, das ist schlecht

Du kommst niemals zurecht

Alle sahen den Zorn

Dort in seinem Gesicht

Doch die Tränen bei Nacht

Nein, die sahen sie nicht


Er hat gewusst, sein Vater war Trinker

Der bei einem Streit sein Leben verlor

Doch er erzählt den Jungen vom Hafen

Sein Vater, der war einst Matador

Er hat gelernt zu betteln, zu stehlen

Und er hat nie nach Mitleid gefragt

Und seinen Traum konnt' er nie erzählen

Jeder hat nur das gleiche gesagt:


Oh Miguel, oh Miguel

Oh Miguel, oh Miguel

Was du tust, das ist schlecht

Du kommst niemals zurecht

Alle sahen den Zorn

Dort in seinem Gesicht

Doch die Tränen bei Nacht

Nein, die sahen sie nicht


Oh Miguel, oh Miguel

Oh Miguel, oh Miguel

Du bist heut' noch ein Kind

Und das Schicksal ist blind

Doch die Kraft tief in dir

Treibt dich weiter voran

Und du schaffst es vielleicht

Irgendwie - irgendwann



Miguels Traum

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger


Nachts - alles liegt im tiefen Schlaf

Über'm Hafen steht der Mond

Und das Wasser glänzt wie Blei

Nachts sind die Träume noch erlaubt

Und sie fliegen still davon

In die Dunkelheit hinein


Nachts wird oft der Himmel ganz hell

Weil grad' eine Sternschnuppe fällt

Und dann steht ein Engel im Raum

Und der versteht Miguels Traum


Nachts sieht er vor sich eine Wand

Dort steh'n große Namen dran

Und sein Name ist dabei

Nachts ist er dann ein Matador

Einer wie El Cordobes

So berühmt und stolz und frei

Nachts nehmen die Träume ihn mit

Und sie tragen ihn nach Madrid

Dort in der Arena aus stein

Dort wird er irgendwann sein


Unter der glühenden Sonne

Wird er dann ganz allein steh'n

Dann hat die Zukunft begonnen

La Corrida, Corrida – Olé!


Nachts - alles liegt im tiefen Schlaf

Und ein kleiner Junge träumt

Aus der kalten Welt zu fliehen

Nachts tragt die Sehnsucht ihn hinaus

Und er hält es kaum noch aus

Ein Gefangener zu sein

Nachts wird oft der Himmel ganz hell

Weil grad' eine Sternschnuppe fällt

Und dann steht ein Engel im Raum

Und der versteht Miguels Traum

Unter der glühenden Sonne

Wird er dann ganz allein steh'n

Dann hat die Zukunft begonnen

La Corrida, Corrida – Olé!

Hey!

Olé!

Olé!

Olé!



Eine Rose für Maria Madalena

Musik: Ralph Siegel   Text: Bernd Meinunger


 Eine Rose für Maria Madalena

Eine Rose für sie

Die an sich niemals denkt

Eine Rose für Maria Madalena

Für die Liebe und Kraft

Die sie allen die einsam sind schenkt


Sie war fast sechzig, ihr Haar war schon grau

Und zu ihr hatten die Kinder Vertrau'n

Die Kinder der Straße und Engel der Nacht

Fürs Kämpfen geboren, vom Himmel verlacht


Sie hat gelernt, Worte sind nicht genug

In diesen Sraßen voll Hass und Betrug

Sie konnt' nicht viel tun, das wusste sie schon

Doch hilft es nur einem - dann hat sich's gelohnt


Eine Rose für Maria Madalena

Eine Rose für sie

Die an sich niemals denkt

Eine Rose für Maria Madalena

Für die Liebe und Kraft

Die sie allen, die einsam sind schenkt


Einer der rannte genau auf sie zu

Sie sah die Augen und wusste genug

Was auch geschah - er muss schnell von hier fort

Sie nahm ihn nach Hause - versteckte ihn dort


Und in den Wochen, die er bei ihr blieb

Hat sie gemerkt, er ist nicht nur ein Dieb

Denn als er fortging, da schenkte er ihr

Als Dank eine Rose - sie sah ihn nie mehr


Eine Rose für Maria Madalena

Eine Rose für sie

Die an sich niemals denkt

Una rosa por Maria Madalena

Für die Liebe und Kraft

Die sie allen, die einsam sind schenkt.



Auf der Straße nach Madrid

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger


Auf der Straße nach Madrid

Zogen seine Träume mit

Und ihn störte nicht der Staub auf seinen Wegen

Denn die Hoffnung trug ihn seinem Ziel entgegen

Und die Sonne Spaniens wärmte ihm das Herz


Auf der Straße nach Madrid

Dachte er bei jedem Schritt

Diese Freiheit wird ihm nie mehr jemand nehmen

Und für das, was er tut, wird er sich nie schämen

Und die Armut wird ihn nie mehr wieder seh'n

Denn er wird immer weiter geh'n


An einem kalten Morgen nahm er seine Sachen

Er sagte nicht adios, warf keinen Blick zurück

Er sah die Sonne über'm blauen Meer erwachen

Er war endlich frei und weinte fast vor Glück

Er lief durch Felder und er lebte von Oliven

Er trank das Wasser aus den Flüssen die er fand

Er hörte gar nicht hin, wenn andere ihn riefen

Wie ein Feuer hat die Sehnsucht ihn verbrannt

Doch er hat keine Angst gekannt


Auf der Straße nach Madrid

Zogen seine Träume mit

Und er hat gewusst er muss es einfach wagen

Auch wenn Schatten der Vergangenheit ihn jagen

Er war vogelfrei, doch glücklich wie noch nie


Auf der Straße nach Madrid

Dachte er bei jedem Schritt

Wohin wird mich dieses Abenteuer führen

Doch er war so sicher, er kann nie verlieren

Denn der schlimmste Teil, der lag ja hinter ihm

Und es konnte nur aufwärts geh'n


Auf der Straße nach Madrid

Zogen seine Träume mit

Und mehr hat er nicht gebraucht fur dieses Leben

Denn ein Bauer hat ihm frisches Brot gegeben

Und ein and'rer nahm ihn auf dem Wagen mit


Auf der Straße nach Madrid

Dachte er bei jedem Schritt

Dass er irgendwann das Ziel der Reise seh'n wird

Und als Matador in der Arena steh'n wird

Und die Menge jubelt ihm begeistert zu

Denn sein Traum liess ihm keine Ruh'

Und von Leon da ging es weiter nach Villada

(und von Leon nach Villada)

Dann nach Valencia und dann bis Valladolid

(von Valencia nach Valladolid)

Und durch die Berge von Kastillien nach Segovia

(von Kastillien bis hin nach Segovia)

Und dann zeigten schon die Schilder nach Madrid

(weit ist der Weg nach Madrid)

Doch dann aus Furcht, man könnt' ihn vor dem Ziel entdecken

(doch dann ging er in die Berge)

Nahm er den Weg der weiter in die Berge führt

(denn nur dort war er sicher und frei)

Und er beschloss sich eine Zeitl ang zu verstecken

(wollte sich ein paar Wochen verbergen)

Von dort oben blickte er noch mal zuruck

(auf seinem weg nach Madrid)

Auf die Straße nach Madrid

Auf die Straße nach Madrid

Auf die Straße nach Madrid

Auf die Straße nach Madrid



Los Gitanos

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger


 Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos, die zieh'n mit dem Wind,

und sie lassen sich einfach nur treiben,

und sie bleiben, wo sie grade sind.

Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos sind nirgends daheim,

denn sie sind für die Freiheit geboren,

und sie wollen auch immer so sein  - stolz und frei.


Plötzlich, da standen sie vor Miguel,

Männer mit pechschwarzen Haaren

und ihre Augen, die blickten wild,

und in der Luft lag Gefahr.

Einer trat vor und der fragte ihn,

was er hier will in den Bergen.

Miguel, der sagte: Man sucht nach mir.

und der Zigeuner, der sprach:

Wir Gitanos, Gitanos, Gitanos,

wir Gitanos, wir zieh'n mit dem Wind,

und wir lassen uns einfach nur treiben.

Du kannst bleiben, wo wir grade sind.


Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos sind nirgends daheim,

denn wir sind für die Freiheit geboren,

und wir wollen auch immer so sein  - stolz und frei.


Komm' und tritt in unsere Zelte ein.

Komm' und trink' mit uns den roten Wein.

Wenn der rote Mond am Himmel scheint,

feiern wir ein Fest für dich allein.

Sei unser Gast heute Nacht.

Komm' und hör', wie die Gitarre klingt.

Komm' und tanze bis der Tag beginnt.

Und das Mädchen, das für dich heut' singt,

wird dir zeigen, wie Zigeuner sind.

Sei unser Gast heute Nacht

Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos, die zieh'n mit dem Wind

und drum lachen und trinken wir heute,

denn wer weiß schon, wo wir morgen sind.


Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos sind nirgends daheim,

denn wir sind für die Freiheit geboren,

und wir wollen auch immer so sein  - stolz und frei.


Taka taka taka lay lay lay

Taka taka taka lay lay lay

Taka taka taka lay lay lay

Taka taka taka lay lay lay


Komm' und lass' uns alle Freunde sein.

Komm' und trink' mit uns den roten Wein.

Sing' mit uns, damit du nie vergisst,

wie das Leben der Zigeuner ist.

Sei unser Gast heute Nacht, heut' Nacht, heut' Nacht.

Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos, die zieh'n mit dem Wind,

und sie lassen sich einfach nur treiben,

und sie bleiben, wo sie grade sind.


Los Gitanos, Gitanos, Gitanos

Los Gitanos sind nirgends daheim,

denn sie sind für die Freiheit geboren,

und sie wollen auch immer so sein  - so stolz und frei.

Es ist gut, ein Gitano zu sein.



Juanita Elena

Musik: Ralph Siegel   Text: Bernd Meinunger


Sie stand dort im Schatten der Bäume

Die Zigeunerin schaute ihn an

Ihre Augen, die waren so dunkel und tief wie ein See

Und nur er hat die Zärtlichkeit in diesen Augen geseh'n


Und als er dann an ihr vorbei ging

Senkte sie nur errötend den Blick

Doch erhörte sie flüstern: "Heut' Abend da wart ich auf dich.

Triff mich unten am Fluss, wenn du kannst,

Doch verrate mich nicht!"


Oh Juanita Elena, Juanita Elena

Ich bin doch ein Fremder für dich

Juanita Elena, Juanita Elena

Ich kenne mich selber noch nicht

Du hast mich verändert

Ich würde sehr gern meinen Weg mit dir geh'n

Denn ich hab dich gefunden

Und in deinen Augen die Liebe geseh'n


Und nachts als der Mond auf den Fluss schien

Da hielt er es nicht aus ohne sie

Denn zum ersten Mal in seinem Leben da hat er geliebt

Und da ging er zum Fluss

Und er hoffte, dass niemand ihn sieht


Und in seinen Armen vergaß er

Seine Einsamkeit und seinen Schmerz

Und der Junge, er wurde im Feuer der Liebe zum Mann

Und im Licht des erwachenden Morgens sah er sie lang an


Oh Juanita Elena, Juanita Elena

Ich bin doch ein Fremder für dich

Juanita Elena, Juanita Elena

Ich kenne mich selber noch nicht

Du hast mich verändert

Ich würde sehr gern meinen Weg mit dir geh'n

Denn ich hab dich gefunden

Und in deinen Augen die Liebe geseh'n


Juanita Elena

Und was auch gescheh'n wird

Ich bleibe dein Mann

Weil ich ohne die Liebe

Die Liebe von dir

Nicht mehr leben kann



Life is good - Life is scheen

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger


Jeder Krug war leer, und das Feuer war 

Bis zur roten Glut verbrannt.

Da stand einer auf, der hat viel erlebt - El Gitano Esteban.

Und sein Haar war weiß, und er sagte:


Ich wollt' auch mal zu den Sternen, 

Doch jetzt bin ich für die Hölle reif,

Und ich sage euch, that's life.


 Life is good, life is scheen, 

Nur für die, die oben steh’n.

Dir geht's schlecht? Na so ein Pech.

Leben ist halt nicht gerecht. 

Das ist die schreckliche Wahrheit, mein Freund.


Und da krabbelst du und da zappelst du,

Und du strengst dich furchtbar an,

Doch ein andrer hält die Leine fest,

Aber du, du hängst nur dran,

Und du willst auf alles gern verzichten,

Nur auf den Luxus nicht,

Und dann spuckst du mutig in den Wind,

Doch der bläst dir ins Gesicht -

Denn life is good, life is bad

Und nie, wie man's gerne hätt'.

 

Life is good and life is shit,

Doch wir machen alle mit.

Life is good, du wirst seh'n,

Life is wunder-wunderscheen,

Und wenn zwei sich lieben, dann kann nichts gescheh'n.

Dir geht's schlecht? Na so ein Pech.

Leben ist halt nicht gerecht.

Doch wer kriegt schon das, was er so gerne möcht'. 


La la lay la lay

La la lay la lay

La la lay la lay

La la lay la lay


Life is good - und ihr beide hier,

Die ihr euch so liebt, habt ihr schon mal überlegt,

Dieser nette Ast, wo ihr grad' drauf sitzt,

Ist vom Teufel angesägt.

Eure Karten sind schon längst verteilt,

Ihr braucht nur noch zu bedienen.

Und ihr denkt, dass euch das Spiel gelingt,

Doch die Karten sind gezinkt -

Denn life is good, life is bad,

Und nie wie man's gerne hätt'.


Life is good and life is shit,

Doch wir machen alle mit.

(Ja, genauso ist das Leben -

Wie ein Kinderhemd - kurz und beschissen)


Life is good, life is scheen,

Es ist meistens angenehm,

Und man muss es einfach nehmen wie es kommt.

Kommt es gut, das ist fein,

kommt es schlecht, das ist gemein.

Doch es heißt, der Letzte wird der Erste sein.


 

La la lay la lay

La la lay la lay

La la lay la lay

La la lay la lay


Life is great - Na, was rede ich, das hat keinen Sinn,

Und ich war ja auch mal jung.

Wer sich liebt vergisst, wie es wirklich ist,

Der ist blind und taub und dumm.

Meinen Segen habt ihr, zieht doch los

Und lebt euer eignes Leben,

Doch, dass ihr nie kommt und euch beklagt,

Ich hätte damals nicht gesagt:


Life is good, life is scheen,

Nur für die, die oben steh'n.

Life is bad und life is Mist,

Wenn du ganz weit unten bist.

Life is good, du wirst seh'n,

Es ist wunder-wunderscheen.

Und wenn zwei sich lieben, dann kann nichts gescheh'n.

Dir geht's schlecht? Na so ein Pech.

Leben ist halt nicht gerecht.

Doch wer kriegt schon immer, was er gern möcht'.


Oh life is good, life is bad,

Und nie wie man's gerne hätt'.

Life is good and life is shit,

Doch wir machen alle mit.

Ja, life is good, es wär' nett,

wenn nur jeder alles hätt'.

Aber so wie's Leben ist,

Ist das Leben ein Beschiss.

Das ist gewiss ein Beschiss.


Ein Beschiss?


Falls ihr's noch nicht wisst: 


Life is good!



Einst wird kommen der Tag

Musik: Ralph Siegel   Text: Bernd Meinunger   Guest Vocals: Bruce Low


 Schweren Herzens verließ er die freien Gitanos der Berge

Und sein Herz sagte: Bleib!, doch sein Kopf sagte, es ist soweit

Eine alte Zigeunerin legte ihm noch mal die Karten

Dann erschrak sie und sagte nur leise, es ist an der Zeit


Einst wird kommen der Tag

Den du dir ersehnst

Das Schicksal nimmt schnell seinen Lauf

Einst wird kommen der Tag

Er liegt nicht mehr weit

Doch dann, dann pass gut auf dich auf

Sei ein Mann

Denk daran

Bald am Ziel deiner Träume zu sein

Und ich weiß

Ganz bestimmt

Wenn der Tag endlich kommt

Bist du frei!


Und er zog mit Juanita Elena durch Dörfer und Städte

Und er traf einen alten Torrero am dreizehnten Tag

Und der lehrte ihn alles, was er einmal wusste vom Kämpfen

Und Miguel lernte schnell und am Schluss hat sein Lehrer gesagt:


Einst wird kommen der Tag

Den du dir ersehnst

Das Schicksal nimmt schnell seinen Lauf

Einst wird kommen der Tag

Er liegt nicht mehr weit

Doch dann, dann pass gut auf dich auf


Aber dann

Dann sei stark

Irgendwann brauchst du all deinen Mut

Vor dem Stier heißt es nur

Wer gewinnen wird, er oder du


Miguel kämpfte ein Jahr lang auf zahllosen kleinen Corridas

Und es sprach sich herum, da ist einer, der wird mal ganz groß

Er hat niemals verloren, sein Bild war auf vielen Plakaten

Eines Tags kam ein Mann aus Madrid und der sagte ihm bloß:


Einst wird kommen der Tag

Den du dir ersehnst

Das Schicksal nimmt schnell seinen Lauf

Einst wird kommen der Tag

Er liegt nicht mehr weit

Doch dann, dann pass gut auf dich auf


Dann sei stolz

Dann sei stark

Und nimm all deine Leidenschaft mit

Du bist gut

Doch wie gut

Das entscheidet sich erst in Madrid


Hey! Hey!

Bist du zu allem bereit?

Hey! Hey!

Denn morgen da ist es soweit!



El Diablo

Musik: Ralph Siegel   Text: Bernd Meinunger


El Diablo, El Diablo

El Torro de Mura

Stark und gefährlich und schwarz wie die Nacht

El Diablo, El Diablo

El Torro de Muerte

Ihn hat das Leben zum Teufel gemacht


Er ist zum Kämpfen geboren

Gnadenlos, feurig und groß

Trommelnde Hufe am Boden

Oh - Lasst ihn los!


El Diablo, El Diablo

El Torro de Mura

In seinen Augen da lauert die Wut

El Diablo, El Diablo

El Torro de Muerte

In seinen Adern fließt kochendes Blut


Wer soll ihn jemals besiegen

Er hat den Teufel im Leib

Er kann es kaum noch erwarten

Oh - Lasst ihn frei!


El Diablo, El Diablo

El Torro de Mura

Wenn man ihn reizt, dann sieht er nur noch rot

El Diablo, El Diablo

El Torro de Muerte

Und seine Hörner, die bringen den Tod


Sieben Mal musste er kämpfen

Bald kommt er wieder hinaus

Hörst du ihn stampfen und brüllen?

Oh - Lasst ihn raus!


Wer soll ihn jemals besiegen

Er hat den Teufel im Leib

Er kann es kaum noch erwarten

Oh - Lasst in frei!


Lasst ihn frei!

Lasst ihn frei!

Lasst ihn frei!


Olé!



Dir darf nichts gescheh'n, Miguel 

Musik: Ralph Siegel   Text: Bernd Meinunger


Heut ist die Nacht vor dem großen Tag

Sie liebt ihn so, doch sie hat nichts gesagt

Nichts von der Angst, die ihr Herz zerfrisst

Dass er stirbt und nie mehr bei ihr ist


Jetzt schläft er tief, sie liegt neben ihm

Sie schaut hinauf, wo die Sterne verglüh'n

Bald wird es Tag, doch sie weckt ihn nicht

Und sie küsst nur ganz sanft sein Gesicht


Dir darf nichts gescheh'n, Miguel

Ich habe doch nur dich

Und der Morgen kommt so schnell

Und dann verlässt du mich

Dir darf nichts gescheh'n, Miguel

Denn wenn ich dich verlier

Wird mich nichts halten 

In diesem Leben

Denn es ist schön nur mit dir


Sie wartet stumm auf das Morgenrot

Spürt die Gefahr, die der Liebe heut droht

Wenn er erwacht, wird sie fröhlich sein

Denn er soll niemals seh'n, dass sie weint


Dir darf nichts gescheh'n, Miguel

Ich habe doch nur dich

Und der Morgen kommt so schnell

Und dann verlässt du mich

Dir darf nichts gescheh'n, Miguel

Denn wenn ich dich verlier

Wird auch die Sonne mich nicht mehr wärmen

Und meine Liebe erfriert

Wird mich nichts halten

In diesem Leben

Denn es ist schön nur mit dir


Dir darf nichts gescheh'n, Miguel

Ich habe doch nur dich

Bitte komm wieder

Denn wenn du fort bleibst

Dann stirbt die Liebe in mir

Mich wird nichts halten 

In diesem Leben

Denn es ist schön nur mit dir



Einzug in die Plaza de Torros 

Musik: Ralph Siegel   Text: Bernd Meinunger


Los Picadores

Los Picadores

Los Picadores

Los Picadores

Los Picadores

Los Picadores

Auf ihren Pferden da reiten sie ein

Wer wird der Beste, der Beste heut sein?


Los Bandilleros

Los Bandilleros

Los Bandilleros

Los Bandilleros

Los Bandilleros

Los Bandilleros

In die Arena marschieren sie ein

Wer wird der Beste, der Beste heut sein?

Auf in den Kampf und Gott stehe uns bei

In ein paar Stunden ist alles vorbei



Corrida

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger


Corrida Corrida,

Der große Tag ist da

Alle jubeln und singen und schrei'n

Corrida Corrida,

Der Augenblick ist nah

Und Miguel steht dort unten allein

Und er kann es noch nicht glauben

Denn sein Traum wird endlich wahr

Und den Sieg hat er vor Augen

La Corrida Corrida Olé


Corrida Corrida, die Männer steh'n bereit

Und dann öffnen sie langsam das Tor

Corrida Corrida, und jetzt ist es soweit

Und der Stier kommt ganz langsam hervor

Tut eure Pflicht Picadores

Reitet so gut ihr nur könnt

Auf in den Kampf Bandilleros

Die Corrida Corrida beginnt


Corrida Corrida

In der Arena herrscht Schweigen

Jetzt wird sich zeigen, wer von den beiden Sieger wird

Corrida Corrida

Wer wird der Stärkere bleiben

Staub hat die Sonne verhüllt

Und ein Schrei von ganz weit oben

Ein Gesicht so weiß wie Schnee

Und ein Herz schäagt immer schneller:

La Corrida Corrida Olé


Corrida Corrida

Es geht um Tod oder Leben

Flimmernde Hitze, trommelnde Hufe im weissen sand

Corrida Corrida

Da hebt Miguel seinen Degen

Alle schau'n zu wie gebannt

Einer nur kann heut' gewinnen

Wer wird dem Teufel entrinnen

Hell blitzt die silberne Klinge

Und er kommt - sieh' dich vor

Sieh' dich vor...


Und ein Schrei von ganz weit oben

Ein Gesicht so weiß wie Schnee

Eine Rose fällt zu Boden

La Corrida Corrida –


Olé!



Olé Olé

Musik: Ralph Siegel    Text: Bernd Meinunger



In der Stille einer Sommernacht da ist ein Stern verglüht

Und im Land hielt man den Atem an für einen Augenblick

Eine Kerze hat die Nacht verbrannt, die luft war süß und schwer

Und die Botschaft flog durch Stadt und Land

Sein Herz, das schlägt nicht mehr

Und alle kamen sie zu ihm 


Und die Nacht des Todes ging vorbei, es wurde langsam hell

Und noch einmal da erzählten sie die Geschichte von Miguel

Von dem Jungen mit dem großen Traum, der nach den Sternen strebt

Von der Liebe und der Tapferkeit, die immer weiter lebt


Olé Olé Olé Olé Olé Olé Olé Ola

Olé Olé Olé Olé Olé Ola

Olé Olé Olé Olé Olé Olé Olé Ola

Olé Olé Olé Olé Olé Ola

Für den Tod eines Matadors 


Er wuchs ohne Eltern auf und war von Anfang an allein

Schon als kleiner Junge träumte er ein Matador zu sein

Er verließ die Hoffnungslosigkeit, nahm seine Träume mit

Er fand Liebe, Hass und Zärtlichkeit auf der Straße nach Madrid 


Olé Olé...

Für den Mut eines Matadors 


In der glühend heißen Sonne hat sein letzter Kampf begonnen

Aug' in Aug' mit seinem Schicksal stand er da

Nur Sekunden vor dem Ende lag der Sieg in seinen Händen

Niemand weiß bis heut' genau, wie es geschah

Alle sah'n den Degen blitzen und sie sprangen von den Sitzen

Doch im letzten Augenblick stiess er nicht zu

Und sein Blick der ging nach oben, und der Degen fiel zu Boden

Und der weiße Sand war rot von seinem Blut 


Olé Olé...

Für das Herz eines Matadors


Olé Olé...

Für den Tod eines Matadors